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NeuralkineosologieBei der Kinesiologie werden Einzelmuskeln oder Muskelgruppen zur Testung verwendet. Dazu kann der Patient stehen, sitzen oder liegen. KLINGHARDT hat das Testen im Liegen und mit voller Kraft eingeführt. Bei der Untersuchung liegt der Patient auf der Liege und streckt üblicherweise seinen linken Arm nach oben. Der Tester drückt gegen den Arm, während der Patient Gegendruck ausübt und spürt sofort, ob der Muskel stark bleibt oder dem Druck des Untersuchers nachgibt. Die Kinesiologen entdeckten vor langer Zeit, dass der Muskel schwach wird, wenn der Therapeut am Körper eine Stelle berührt, die eine Störung aufweist. Das kann eine als Störfeld wirkende Narbe sein, ein beherdeter Zahn, ein krankes Organ, eine chronisch entzündete Nebenhöhle usw. Unabhängig von der Art der Störung wird der getestete Muskel schwach, wenn am Körper eine Stelle berührt wird, an der nicht alles in Ordnung ist. Man kann damit z. B. jeden einzelnen Akupunkturpunkt am Körper oder am Ohr testen. KLINGHARDT hat ein Untersuchungsschema erarbeitet, mit welchem alle Organe und alle Ganglien des Kopfes durchgetestet werden. Von mir wurde dieses Schema insofern erweitert, als ich das Testen der Störfeldpunkte, der Allergiepunkte, der Punkte für Spurenelement- oder Vitaminmangel, sowie der wesentlichen psychischen Punkte zusätzlich in mein Untersuchungsprogramm aufgenommen habe. Bevor der Patient getestet wird, muss sicher gestellt sein, dass er überhaupt testbar ist. Wenn man Fieber misst, muss man sich auch vorher vergewissern, ob das Thermometer funktioniert. So wird in der Neuralkinesiologie am Nabel untersucht, ob der Patient testbar ist. Dann wird sofort eine sehr wichtige Untersuchung angeschlossen, nämlich die Untersuchung auf „switching” bzw. Polarisationsumkehr*. Switching bzw. PolarisationsumkehrWas ist das nun wieder? Wir haben zwei Gehirnhälften, die völlig unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen haben. Beim Rechtshänder steuert das linke Gehirn das analytische Denken, das rechte Gehirn jedoch den kontemplativen Anteil. Entspannung, Meditation, Musik hören, Malen usw haben ihre Resonanz im rechten Gehirn. Die beiden Gehirnhälften beeinflussen sich gegenseitig und auch bei Tätigkeiten, die vom rechten Gehirn gesteuert werden, ist das linke Gehirn nicht ausgeschaltet, z. B. beim Lesen eines spannenden Buches oder beim Malen eines Bildes. Der notwendige Informationsaustausch der beiden Gehirnhälften erfolgt dort, wo die beiden Gehirne verbunden sind, an der Pons. Nun gibt es viele Situationen, in denen dieser Informationsfluss gestört ist. Dann kommt es zu sog. Laterarlitätsstörungen, bei denen das linke Gehirn Aufgaben des rechten übernimmt und umgekehrt. Wir Menschen unserer Zeit neigen dazu, unser linkes Gehirn zu überlasten, weil wir alle zu wenig Zeit der Entspannung und Kontemplation widmen. Bei der kinesiologischen Untersuchung und auch bei der Arzneimitteltestung, über die ich später noch spreche, ist es von extremer Wichtigkeit sicher zu sein, dass keine Lateralitätsstörung vorliegt, weil es bei diesen zum sog. Switching kommt, d. h. die Informationen werden einfach umgedreht. Wir testen eine Belastung der rechten Mandel, obwohl die linke beherdet ist, wir können die Amalgamunverträglichkeit nicht nachweisen, obwohl der Patient vergiftet ist, wir testen ein Medikament als verträglich, obwohl der Patient allergisch dagegen ist. Menschen, die switching haben oder moderner ausgedrückt, eine Polarisationsumkehr, stoßen überall an, ihre Denkfähigkeit und ihr Gedächtnis sind eingeschränkt, sie haben einen schlechten Orientierungssinn und verwechseln rechts und links. Aber das Schlimmste ist, dass, solange das Switching nicht beseitigt ist, jede Therapie die Situation verschlechtert. Nach jeder Maßnahme, sei es Homöopathie, Akupunktur, Massage, Rolfing, kraniosacrale Therapie oder was immer gemacht wird, geht es dem Patienten schlechter. Zusätzlich kann es zur sog. „psychologischen Umkehr” kommen: Jede positive Affirmation* verkehrt sich in ihr Gegenteil. Dr. KLINGHARDT hat sieben Hauptursachen für eingeschränkte Regulationsfähigkeit, Switching und Organbelastungen festgestellt: 1. Schwermetallbelastung Nach meinen, seit 18 Jahren durchgeführten Untersuchungen von Patienten auf Switching, habe ich erkannt, dass dieses in 80% der Fälle durch ein Nabelstörfeld hervorgerufen wird. Der Nabel ist unsere erste Narbe, er ist energetisch mit dem Plexus solaris verbunden, der jede psychische Belastung aufnimmt. Deshalb steht hinter einem Nabelstörfeld sehr häufig ein seelischer Konflikt. Das Switching wird durch Aufsuchen und Behandeln des auslösenden Störfeldes beseitigt. Zusätzlich wird dem Patienten gezeigt, wie er selbst erkennen kann, ob neuerliches Switching vorliegt und wie er es auch selbst behandeln kann. |
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Copyright
Inhalt Dr. med. Margit Hasinger, München |