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Glossar
- Affirmation
- Akupunkturpunkte
- Dies sind winzig kleine Punkte, die sich entlang der Meridiane* befinden.
Der Blasenmeridian z. B., welcher vom inneren Augenwinkel zur kleinen
Zehe verläuft und am Rücken eine Doppelbahn bildet, ist der längste
Meridian des Körpers und weist in seinem Verlauf auf jeder Seite 67
Punkte auf. Jeder dieser Punkte hat eine bestimmte Funktion zu erfüllen.
Es gibt Punkte, die nur für einen kleinen umschriebenen Bereich zuständig
sind, mit anderen kann man den Durchfluss des Chi* verlangsamen oder
beschleunigen. Es gibt Punkte, welche die Schleusen öffnen können, die
zwischen zwei miteinander verbundenen Meridianen bestehen oder den Arzt
darauf aufmerksam machen, dass ein Organ Unterstützung braucht. Dann
haben wir noch Meisterpunkte, welche ganze Systeme beeinflussen und
Punkte, die so umfassend wirken, dass sie fast bei jeder Akupunktur
eingesetzt werden.
- Arzneimittelprüfungen
- Hier werden völlig gesunde Personen gebraucht. Diese beobachten sich
erst einige Wochen, und schreiben alle Auffälligkeiten, die sie an sich
bemerken auf. Wenn die A. beginnt, bekommen diese Personen ein Mittel
in verschiedenen Potenzen, dessen Namen sie nicht kennen. Nur der Leiter
der Prüfung weiß, um welche Substanz es sich handelt. Alle Substanzen
verursachen beim gesunden Menschen Störungen, aber nicht alle Menschen
sind auf diese Substanzen empfindlich. Menschen, die keine Symptome
entwickeln, scheiden automatisch aus der Prüfung aus. Die anderen müssen
die beobachteten Symptome ganz genau aufschreiben. Wenn nun von hundert
Personen vierzig unter der Einnahme der Substanz morgens beim Aufwachen
eine auffallende Mundtrockenheit bemerken, dann gehört das Symptom #8222;Mundtrocken
beim Erwachen morgens” zu den Symptomen die dieses Mittel produziert
und wird in die Repertorien* aufgenommen. Klagt nun ein Patient über
diese Mundtrockenheit, dann ist dieses geprüfte Mittel eine der Arzneien,
an die ich bei der Suche nach dem für den Patienten richtigen Mittel
denken muss.
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- Auffinden eines Körperakupunkturpunktes
- Diese Punkte sind sämtlich ständig vorhanden und können, weil sich
ihr Hautwiderstand von dem der Umgebung unterscheidet mit Widerstandsmessgeräten
aufgesucht werden. Ein Punkt, der zu einem gestörten Gebiet gehört,
ist häufig schmerzhaft und lässt sich durch Druck auffinden. Dann können
die Punkte noch mit dem RAC gesucht werden. Dr. Gleditsch hat ein Verfahren
entwickelt, bei dem der Punkt mit der Akupunkturnadel selbst gesucht
wird, weil der Patient in dem Augenblick, in welchem die Nadel den Punkt
berührt eine Veränderung der durch die Nadel bedingten leichten Schmerzhaftigkeit
wahrnimmt.
- Auffinden eines Ohrakupunkturpunktes
- Der Punkt ist meist schmerzhaft und reagiert deshalb oft schon auf
einfachen Druck. Sein Hautwiderstand ist gegenüber der Umgebung entweder
vermindert oder erhöht und es gibt eine ganze Reihe von Widerstandsmessgeräten,
bei denen entweder eine Diode aufleuchtet, wenn man den Punkt berührt
oder ein Ton zu hören ist. Dies sind Suchmethoden mit denen der Anfänger
arbeitet. Der erfahrene Akupunkteur lernt nach einiger Zeit einen ebenfalls
von Nogier entdeckten Pulsreflex (RAC)*, mit dessen Hilfe er den Punkt
z. B. mit Farben, Metallen, Frequenzlasern u.s.w. untersuchen kann.
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- Amalgam
- Aurikulotherapie
- Blütenmittel
- Chinesische Ohrakupunktur
- In China nimmt die Ohrakupunktur inzwischen den gleichen Stellenwert
ein, wie die Körperakupunktur. Der deutsche Akupunkturarzt BACHMANN
hat die Erkenntnisse NOGIERS in seiner Zeitschrift für Akupunktur veröffentlicht
und auf diesem Weg sind sie nach China gelangt. Dort ist die Ohrakupunktur
allerdings sehr stark an chinesische Verhältnisse angepasst worden.
Im Gegensatz zur französischen Ohrakupunktur, wo über den Puls jedes
Mal die gestörten Areale aufgesucht werden, arbeiten die Chinesen Mit
festgelegten Punkten. Es gibt also einen Ohratlas mit festgelegten Punkten.
Bei einer Depression, wird dann nicht geschaut, ob sich der sog. antidepressive
Punkt am Ohr überhaupt meldet, sondern der Punkt wird einfach aufgrund
der anatomischen Festlegung gestochen. Deshalb ist die chinesische Ohrakupunktur
eine rein therapeutische Maßnahme, während mit der französischen Ohrakupunktur
eine präzise Diagnostik durchführen lässt.
- Chinesische Pulstastung
- Erstverschlimmerung
- Follow up
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- Französische Ohrakupunktur
- Gesundheit
- Gynäkologischer Raum
- Homöopathische Anamnese
- Zusätzlich zur üblichen Krankheitsgeschichte des Patienten muss der
Homöopath viele Auffälligkeiten abfragen, vor allem die Modalitäten
der Beschwerden, z.B. ob diese bei Bewegung, in Ruhe, bei Anwendung
von heißem oder kaltem Wasser u.s.w. besser oder schlechter werden.
Es ist wichtig, ob der Patient warmblütig ist oder schnell friert, wo
und wann er friert, wie seine Reaktion auf Wetter ist, ob es eine Jahreszeitenverschlechterung
oder -besserung gibt, wie er sich am Meer oder im Gebirge fühlt. Hat
er viel oder wenig Durst? Welche Nahrung bevorzugt er, welche mag er
gar nicht oder verträgt sie womöglich nicht? Schwitzt er viel oder wenig,
schwer oder leicht und wann und an welchen Körperteilen schwitzt er?
Das wichtigste ist jedoch der Charakter des Menschen. Ist er offen oder
verschlossen, psychisch ausgeglichen oder reizbar, leicht verletzt oder
eher hart im Nehmen? Ist er lieber alleine oder braucht er Gesellschaft?
Hat er Ängste, auffallende Träume, fixe Ideen? Es gibt hier nichts Unwichtiges,
wenn es dem Homöopathen hilft zu erkennen, was das für ein Mensch ist,
der da vor ihm sitzt.
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- Hohlorgane
- Konstitutionelle Behandlung
- Meridian
- Es gibt 12-paarig angelegte Hauptmeridiane, die nach dem Organ genannt
werden, welches der Kanal hauptsächlich versorgen muss, z.B. Herz-,
Dünndarm-, Lebermerdidian u.s.w.
- Moxibustion
- Nadelung
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- Pathogene klimatische Energie
- Hierunter werden sechs krankmachende bioklimatische Verhältnisse verstanden,
nämlich Kälte, Wind, Hitze, Trockenheit, Feuchtigkeit und Feuer). Diese
Energien sind außer den Verletzungen aller Art die Ursachen der Krankheiten
äußeren Ursprungs.
- Polarisationsumkehr
- Potenzierung durch stufenweise Verschüttelung
- Man gibt in ein Gläschen 99 ml Alkohol und pipettiert dort hinein
1 ml eines alkoholischen Auszugs z.B. von Kamille. Man hat also eine
Verdünnung von 1:100 hergestellt. Nun wird dieses Gläschen verschlossen
und 100 x kräftig geschüttelt und man erhält dadurch eine C1, also die
erste Centesimale der Kamille. Von dieser Flüssigkeit pipettiert man
wieder 1 ml in 99 ml Alkohol, schüttelt 100 mal und erhält die C2. Klassische
Homöopathen arbeiten mit Potenzen von C200 bis CM (=C hunderttausend).
Bei den in Deutschland üblichen D-Potenzen geht man nicht in Hunderter-,
sondern in Zehnerschritten voran. Die Mittel werden also 1:10 verdünnt,
und man erhält Dezimale der Substanz, also je nach Verschüttelung eine
D2 oder D12 oder D200.
- Pulsdiagnose
- RAC
- Repertorien
- sind Auflistungen aller Symptome welche bei den Arzneimittelprüfungen
beobachtet oder bei der klinischen Arbeit festgestellt wurden. Auch
Symptome, die eindeutig durch ein Mittel geheilt wurden, sind hier erfasst.
Das am weitesten verbreitete Repertorium ist das von KENT, einem der
wichtigsten Schüler von Hahnemann. Moderne R. wie das SYNTHESIS enthalten
. . . , das COMPLETE sogar . . . Symptome.
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- Sekundenpänomen
- Somatotopie
- Speicherorgane
- Störfelder
- sind gestörte Stellen im Körper, die ständig Fehlinformationen in
den Körper senden und deshalb das Informationssystem und die Energieversorgung
empfindlich stören können. Da sich ein Störfeld selten durch Schmerzen
am Ort des Geschehens meldet, sind sie schwierig aufzufinden. Störfelder
können alle Narben nach Operationen oder Verletzungen sein, vor allem
Narben nach Mandelentfernung, Impfnarben und der Nabel. Außerdem wurzelgefüllte
Zähne und vor allem impaktierte, also nicht durchgetretene Weisheitszähne.
Auch chronisch entzündete Organe können zum Störfeld werden.
- TCM
- Traditionelle chinesische Medizin.
- Yin und Yang
- Die chinesischen Weisen erkannten in den sich wandelnden Polaritäten,
welche die Welt der Erscheinungen bilden, zwei gegensätzliche, aber
sich ergänzende Kräf`te, die sie YIN und YANG nannten. Ganz grob gesprochen
ist YIN das Weibliche, Dunkle, Empfangende, die Erde, YANG das Männliche,
Helle, Schöpferische, der Himmel. Diese beiden Kräfte wurden auch im
Körper wirkend erkannt (siehe Text).
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